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	<title>Modellbahnen</title>
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	<description>Modellbau für Jedermann</description>
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		<title>Ferngesteuerte Modelle bauen und steuern</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 18:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trafo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ferngesteuerte Modelle zu basteln und zu steuern ist bei Jung und Alt sehr beliebt. Das steuern von Modellen kann über eine normale Freizeitbeschäftigung hinaus auch als Sport ausgeübt werden. Bei den Modellen handelt es sich um Autos, Schiffe oder Flugzeuge, die maßstabsgetreu dem echten Vorbild nachempfunden sind. Diesen Modellen ist gemein, dass sie sich durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-49" title="Hubschrauber" src="http://www.modellbahnen.info/wp-content/uploads/2011/11/hubschrauber-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><strong>Ferngesteuerte Modelle zu basteln und zu steuern ist bei Jung und Alt sehr beliebt. Das steuern von Modellen kann über eine normale Freizeitbeschäftigung hinaus auch als Sport ausgeübt werden. Bei den Modellen handelt es sich um Autos, Schiffe oder Flugzeuge, die maßstabsgetreu dem echten Vorbild nachempfunden sind. Diesen Modellen ist gemein, dass sie sich durch verschiedene Fernbedienungen steuern lassen. Am bekanntesten sind die Autos, die es schon fertig zu kaufen gibt, mit denen meist Kinder spielen. Für Jugendliche und Erwachsene gibt es Modelle, die man selbst zusammen bauen kann. </strong><span id="more-47"></span></p>
<h2>Komplexe Arten der Steuerung</h2>
<p>Es gibt verschiedene Fernsteuerungen, die je nach Bedarf bei den verschiedenen Autos, Schiffen oder Flugzeugen zur Steuerung der Modelle verwendet werden. So gibt es neuerdings auch Programmsteuerungen, die komplexe Autopilothandlungen zulassen. Dazu wurden Navigations-, Funk- und Computerkomponenten verkleinert, so dass sie in die Modelle eingebaut werden können. Die Funkfernsteuerung funktioniert durch die Übertragung eines hochfrequenten elektromagnetischen Feldes. Doch um diese Fernbedienung benutzen zu dürfen müssen gesetzliche Vorschriften eingehalten werden, da durch Funkfernsteuerungen, je nach Frequenz, andere technische Einrichtungen gestört werden können. Bei der Infrarotsteuerung  müssen aufgrund der geringeren Reichweite keine Gesetze beachtet werden, daher sind sie gerade für Kinder sehr gut geeignet.</p>
<h2>Der Flugzeug-Modellbau</h2>
<p>Es gibt Flugzeugmodelle in verschieden Ausführungen und Größen. So sind Modelle mit Spannweiten von wenigen Zentimetern bis hin zu vier Metern zu bekommen. Diese Modelle sind als Bausätze erhältlich, die verschieden hohe Anforderungen an den Modellbauer stellen. So können Personen, die einen fast flugbereiten Bausatz kaufen erst noch ihrer Bastelleidenschaft freien Lauf lassen. Bei flugbereiten Modellen fehlt meist noch die Fernsteuerung, aber dann sind sie auch schon startklar. Die flugbereiten Modelle mit eingebautem Funkempfänger können sofort starten. Manche Tüftler bauen sich das Flugzeug, dass sie vorher entwickelt haben auch komplett zusammen. Das wichtigste an den Flugzeugen sind die Motoren. Die am häufigsten verwendeten Antriebe sind Gasturbinen, Pulsstrahltriebwerke, Kolbenmotoren, Elektroantriebe und Gummimotoren. Die Entscheidung über dem Antrieb hängt ab vom Typ des Flugzeugs, das angetrieben werden soll. Alles was in der Luft fliegt, kann als Modell nachgebaut werden, daher kommt es, dass auch ein Ballon oder eine Rakete zu den Modellen gehören, die Bastler gerne zusammenbauen.</p>
<h2>Die Modellautos mit Fernsteuerung</h2>
<p>Die ferngesteuerten Modellautos werden in zwei Gruppen eingeteilt. Zum einen in die von Kindern genutzten langsameren Spielzeugautos, die Toy-Grade heißen und in die Hobby-Grade, die von Modellbauern genutzt werden. Der Zusammenbau, die Wartung und der Betrieb dieser Modelle erfordert eine gewisse Erfahrung. Daher gibt es auch hier für jeden Bastler den richtigen Schwierigkeitsgrad. Zum einen komplett fertige Autos, bei denen eine Fernbedienung mit im Preis enthalten ist, dann noch fertige Wagenmodelle, bei denen keine Fernbedienung, Akku oder Empfänger mitgeliefert wird. Zum Schluss noch der Bausatz, bei dem es nur Einzelteile und eine Bauanleitung gibt. Den Rest muss der Bastler dann selbst machen. Der Bausatz ist aber nur etwas für erfahrene Bastler. Die Antriebe der Autos sind entweder Elektro- oder Verbrennungsmotoren.</p>
<h2>Der Schiffs-Modellbau</h2>
<p>Auch hier können die Modelle von Segelschiffen oder Motorbooten in verschiedenen Zuständen erstanden werden. Als Fertigmodell, Bausatz oder lediglich die Pläne, mit deren Hilfe das Schiff gebaut werden kann. Bei diesen Modellen kommt es häufig vor, dass der Bastler sich große Mühe mit Details gibt, wie zum Beispiel leuchtenden Decklampen oder Möbelstücken, die durch die Verglasung zu sehen sind.</p>
<p>Foto bei Grünig Frank &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Zubehör für den Modellbau</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 13:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trafo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eines der faszinierendsten Hobbys ist der Modellbau. Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Kreativität sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Doch um ein wirklich schönes und bestaunenswertes Ergebnis beim Modellbau zu erhalten, kommt es neben der notwendigen Geduld und Sorgfalt auch auf das richtige Werkzeug und Zubehör an. Die Grundausstattung für den Modellbau Auch wenn es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.modellbahnen.info/wp-content/uploads/2011/09/holzbearbeitung-300x203.jpg" alt="" title="Holzbearbeitung" width="300" height="203" class="alignleft size-medium wp-image-60" /><strong>Eines der faszinierendsten Hobbys ist der Modellbau. Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Kreativität sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Doch um ein wirklich schönes und bestaunenswertes Ergebnis beim Modellbau zu erhalten, kommt es neben der notwendigen Geduld und Sorgfalt auch auf das richtige Werkzeug und Zubehör an. </strong><span id="more-20"></span></p>
<h2>Die Grundausstattung für den Modellbau</h2>
<p>Auch wenn es viele unterschiedliche Themenbereiche im Modellbau gibt, die sich teilweise vom Aufwand und der Technik her stark unterscheiden, gibt es doch einige Materialien und Werkzeuge die als Mindestausstattung gelten. Egal ob Landschafts- und Architekturmodellbau oder Bau von Fahrzeug-, Schiffs- oder Flugzeugmodellen –, folgende Materialien und Werkzeuge benötigt man auf jeden Fall.Wenn man einmal vom Bau vorgefertigter Modellbausätze absieht, steht vor dem Bau die Planung. Hier sind vernünftiges Zeichenmaterial wie Skizzenblock, Lineale, Winkelmesser, Zeichenbrett und eine entsprechende Stiftauswahl Pflicht. Alternativ sind hier verschiedene im Internet und Softwarehandel erhältliche Modellbau-Planungsprogramme hilfreich. Bei diesen ist es teilweise auch möglich, aus den Entwürfen direkt das fertige 3D Modell darstellen zu lassen, so dass man schon direkt einen optischen Eindruck erhält wie das fertige Modell einmal aussehen wird. Sehr beliebt ist hier z.B. das Programm &#8220;Blender&#8221;, das als Freeware im Internet erhältlich ist.</p>
<h2>Von der Planung zum Bau</h2>
<p>Ist der Entwurf fertig, kann es ans Bauen gehen. Unabhängig von der gewählten Sparte des Modellbaus werden folgende Werkzeuge und Materialien generell benötigt und sollten vor Arbeitsbeginn vorhanden und griffbereit sein. </p>
<h3>1. Schneidwerkzeuge</h3>
<p>Ideal ist hier ein Messerset bei dem verschiedene Klingen in Wechselhalter eingesetzt werden können. Für Präzision und Haltbarkeit sollte man beim Kauf des Sets auf jeden Fall auf die Qualität achten. Die Unterschiede sind gravierend. Vergleichen lohnt sich also.</p>
<h3>2. Bearbeitungswerkzeuge</h3>
<p>Um die einzelnen Werkstücke passgenau und sauber zusammenfügen zu können, müssen diese vorher gratfrei und mit präzisen Kanten vorbereitet werden. Schlüsselfeilen, Feilen, Schleifpapier in verschiedener Körnung sowie je nach geplantem Modell auch Fräser und Bohrer sollten in der passenden Größe und Anzahl vorhanden sein.</p>
<h3>3. Messwerkzeuge</h3>
<p>Da für ein optisch schönes und im Falle eines angetriebenen Modelles funktionierendes Modell, Genauigkeit ausschlaggebend ist, sind mindestens folgende Messwerkzeuge erforderlich. Messschieber, Anschlagwinkel, Winkelmesser, Gliedermaßstab oder Rollbandmaß.</p>
<h3>4. Hilfswerkzeuge</h3>
<p>Da der Mensch im Normalfall nur zwei Hände hat, sollte man sich zur einfachen und präzisen Bearbeitung der Werkstücke Haltehilfen zulegen. Schraubstöcke in verschiedenen Größen ( je nach Größe des zu bauenden Modells ) sowie Schraubzwingen, Halteklammern und Spannvorrichtungen sind ungemein hilfreich.</p>
<h3>5. Klebstoffe, Farben und andere Verbindungsmaterialien</h3>
<p>Je nach gewähltem Werkstoff und Modell benötigt man folgende Materialien. Für den/die Werkstoffe passende/verträgliche Klebstoffe. ( Holzleim, Cyanacrylat, Styroporkleber usw.) Im Falle von Metallmodellen Löt-oder Schweissmaterial und Geräte. Für die Endbearbeitung und Farbgebung die entsprechenden Grundierungen, Farben und Lacke. Ob die verschiedenen Materialien für den gewählten Werkstoff geeignet sind kann man den Verpackungen oder Anwendungshinweisen entnehmen. Die Wahl des falschen Klebstoffes oder der falschen Farben kann von schlechten Ergebnissen bis hin zur Zerstörung des Modelles führen. Hier ist Sorgfalt Pflicht. Im Falle von Modellen die mit einem Antrieb oder einer Fernsteuerung versehen werden sollen, erweitert sich der Werkzeugbedarf um Messgeräte und Elektrowerkzeuge. </p>
<p>Bildrechte: fotos4people &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Das Miniaturwunderland in Hamburg &#8211; Ein Paradies für Modellbauer</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trafo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Miniatur Wunderland, auch kurz MiWuLa genannt ist ein echtes Paradies für Modellbauer. In der historischen Speicherstadt in Hamburg gelegen, ist dies die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Sie wird auf 1.300 m² Anlagenfläche und mit etwa 13 km von Gleisen betrieben &#8211; auf dieser Anlage verkehren 930 digital gesteuerte Züge im Maßstab 1:87. Bis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.modellbahnen.info/wp-content/uploads/2011/11/modeleisenbahn-300x200.jpg" alt="" title="Modelleisenbahn" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-13" /><strong>Das Miniatur Wunderland, auch kurz MiWuLa genannt ist ein echtes Paradies für Modellbauer. In der historischen Speicherstadt in Hamburg gelegen, ist dies die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Sie wird auf 1.300 m² Anlagenfläche und mit etwa 13 km von Gleisen betrieben &#8211; auf dieser Anlage verkehren 930 digital gesteuerte Züge im Maßstab 1:87. Bis zum Jahre 2020 soll die Anlagenfläche auf über 2.300 m² erweitert werden. </strong><span id="more-11"></span></p>
<h2>Die Geschichte des Modellparadieses</h2>
<p>Betreiber der Miniatur Wunderland Anlage ist die Miniatur Wunderland Hamburg GmbH. Die Idee für diese große Modellbauanlage kam dem Mitbegründer Frederik Braun während einem Urlaub in Zürich. Gleich nach seiner Rückkehr nach Hamburg begann er seine Recherchen und startete eine Umfrage über die Beliebtheitsskala von möglichen Sehenswürdigkeiten in Hamburg. Das war im Sommer des Jahres 2000. Bei dieser Umfrage kam die von ihm geplante Modellbahnanlage unter den männlichen Wählern auf Platz 3.</p>
<h2>Die Entwicklung und Inbetriebnahme</h2>
<p>Die gesamte Konzeptplanung der ursprünglichen Idee für das Miniatur Wunderland entstand inklusive Finanzplanung laut Gründern auf ganzen 2 DIN A4 Blättern. Im Dezember 2000 war dann bereits Baubeginn und im August 2001 gingen die ersten 3 Anlagenabschnitte in Betrieb. Seit November 2002 ist das Miniatur Wunderland bereits die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Und 2010 erreichte das MiWuLa einen Besucherrekord von etwa 1.070.000 Besuchern. Insgesamt besuchten schon über 8 Mio. Menschen das Miniatur Wunderland.</p>
<h2>Verschiedene Abschnitte sorgen für Vielfalt</h2>
<p>Einer der Hauptattraktionen ist die fiktive Stadt Knuffingen. Hier fahren Züge, Autos, sowie eine ICE- Hochgeschwindigkeitstrasse. Daneben bilden Abschnitte verschiedener Länder weitere Attraktionen: Im Abschnitt Österreich bilden vor allem die Alpen eine Besonderheit der Umsetzung. Dort entstand ein vierstöckiger Wendel, bei dem die Züge über den Köpfen der Besucher die Flurseite zu den anderen Abschnitten wechseln. Natürlich ist auch Hamburgs Küste ein großes Thema, sowie der Abschnitt USA mit seinen Hauptattaktionen Miami, Las Vegas, dem Wilden Westen, sowie einem Weltraumbahnhof. Im Abschnitt Skandinavien besticht das große Wasserbecken mit 30.000 Litern in dem derzeit noch manuell gesteuerte Schiffe verkehren. Diese sollen in naher Zukunft auch noch per Computer gesteuert werden.  Die fiktive Stadt Knuffingen erhielt vor kurzem einen Airport mit einer weltweit einzigartigen Steuerungstechnik. Allein für diesen Airport waren Investitionen von rund 3,5 Millionen Euro notwendig.</p>
<h2>Maßstab der Wunderwelt</h2>
<p>Wenn möglich, wurde im Maßstab der Gleise gebaut und errichtet. Doch in vielen Abschnitten mussten andere Maßstäbe zu Grunde gelegt werden, so zum Beispiel beim Flughafen oder auch beim Schloss Neuschwanstein. Das einzigartige Modellparadies ist in jedem Fall sehenswert! </p>
<p>Urheberrechte: Claudia Otte &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Das Berufsbild des Modellbauers</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 06:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trafo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Beruf des Modellbauers bezeichnet eine traditionell handwerkliche Tätigkeit mit historischem Hintergrund. Der Modellbauer/in erstellt Nachbildungen von realen Körpern bzw. Objekten aus den verschiedensten Materialien. Er fertigt so genannte Prototypen oder Urmodelle, die als Grundlage für die spätere Serien- oder Massenproduktion dienen. Dies erfordert jede Menge handwerkliches Geschick und Präzision. Zusammenlegung der Berufszweige Das Handwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.modellbahnen.info/wp-content/uploads/2011/11/modellbau-300x199.jpg" alt="" title="Modellbau" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-6" /><strong>Der Beruf des Modellbauers bezeichnet eine traditionell handwerkliche Tätigkeit mit historischem Hintergrund. Der Modellbauer/in erstellt Nachbildungen von realen Körpern bzw. Objekten aus den verschiedensten Materialien. Er fertigt so genannte Prototypen oder Urmodelle, die als Grundlage für die spätere Serien- oder Massenproduktion dienen. Dies erfordert jede Menge handwerkliches Geschick und Präzision.</strong><span id="more-4"></span></p>
<h2>Zusammenlegung der Berufszweige</h2>
<p>Das Handwerk des Modellbauers/in ist ein vielseitiger Beruf, der enorm viel Kreativität und Geschick erfordert. Die Berufe Modellbauer/in und Modellbaumechaniker/in wurden daher im Jahr 2009 zu einem einheitlichen Berufszweig zum technischen Modellbauer/in zusammengefasst.</p>
<h2>Ausbildung und Fähigkeiten</h2>
<p>Die staatlich anerkannte Ausbildung erfolgt auf Grundlage des Berufsbildungsgesetzes und der Handwerksordnung. Jugendliche, die sich für eine Ausbildung zum technischen Modellbauer/in entscheiden, werden in einem Zeitraum von 3,5 Jahren ausgebildet. Die Ausbildung findet im dualen System statt, d. h. sie erfolgt in der Berufsschule (theoretisch) sowie im Betrieb (praktisch). Die Ausbildung erfordert rein rechtlich keinen vorgeschriebenen Schulabschluss. Schulabgänger mit einem guten Realschulabschluss haben gute Chancen diesen Beruf erlernen zu dürfen. Aber auch Jugendliche die über ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, genügend Kreativität, Fingerspitzengefühl und Phantasie verfügen sind für diesen Beruf bestens geeignet. Der Beruf erfordert Können, Gewissenhaftigkeit und viel Ausdauer. Geduld ist eine Tugend, auch davon sollte ein Modellbauer/in ausreichend aufbringen können. Auch wenn nicht alles auf Anhieb klappt darf es einem Modellbauer/in nicht sofort die Freude verderben. Auch hier gilt das altbekannte Sprichwort: &#8220;Übung macht den Meister.&#8221;</p>
<h2>Inhalte der Berufsausbildung</h2>
<p>Die Ausbildung erfolgt in den Fachrichtungen Anschauung, Gießerei, Karosserie und Produktion. Es werden Kenntnisse über die Planung, Gestaltung und Herstellung von Anschauungsmodellen gelehrt. Das Gestalten und Behandeln von Oberflächen ist ebenso eine Ausbildungsthematik. Die Fertigkeiten für das anschließende Gießen von Formen werden dem Lehrling intensiv vermittelt. Das Projektieren, als auch das Entwickeln von Produktions- und Karosseriemodellen, ist ebenfalls ein besonderer Bestandteil der Ausbildung und wird umfangreich vermittelt. Der Auszubildende lernt dabei den Umgang mit diversen Materialien und Werkstoffen, sowie die Anwendung der entsprechenden Produktionsverfahren.</p>
<h2>Aufgaben in der Industrie</h2>
<p>Gewöhnlich arbeitet der technische Modellbauer/in im Maschinenbau. Anhand von Skizzen und technischen Zeichnungen konstruiert er mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten naturgetreue Modelle für Gussformen. Heutzutage findet man den Berufszweig des technischen Modellbauers/in sehr häufig in der Kunststoffindustrie wieder. Sie erstellen Prototypen für neue innovative Produkte. Um die Arbeit zu erleichtern werden hierfür überwiegend computergesteuerte Systeme eingesetzt.</p>
<h2>Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten</h2>
<p>Hat man die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und einige Jahre Berufserfahrung gesammelt, so stehen einem sämtliche Türen offen. Eine Weiterbildung zum Modellbaumeister/in, Industriemeister/in in der Fachrichtung Holz oder zum Techniker/in in der Fachrichtung Holz- und Kunststoffverarbeitung; Gießereitechnik; Maschinenbau/ Maschinenbautechnik sind adäquate Zusatzqualifikationen. Ein Meister/in besitzt die Möglichkeit einen eigenen Betrieb zu gründen oder Führungsaufgaben zu übernehmen. Optional kann man nach der abgeschlossen Ausbildung zum technischen Modellbauer/in und entsprechender Hochschulfachreife ein Studiengang in den Fachrichtungen Maschinenbau, Gießereitechnik, Konstruktions- und Fertigungstechnik oder Architektur absolvieren.</p>
<p>Foto erstellt von luckylight &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Geschichte des Modellbaus</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 16:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trafo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte des Modellbaus beginnt im Jahre 1870, als der Franzose Alphonse Penaud das erste bekannte und flugtüchtige Flugmodell mit Luftschraube und Gummimotor konstruierte. Noch heute wird weltweit über die von ihm erdachte bewusste Anwendung der Einstellwinkeldifferenz gefachsimpelt. Otto Lilienthal unternimmt im Jahre 1891 erste Gleitflüge. In der Schweiz wird im Jahre 1901 der Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-40" title="altes Flugzeug" src="http://www.modellbahnen.info/wp-content/uploads/2011/11/Flugzeug-Frueher-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /><strong>Die Geschichte des Modellbaus beginnt im Jahre 1870, als der Franzose Alphonse Penaud das erste bekannte und flugtüchtige Flugmodell mit Luftschraube und Gummimotor konstruierte. Noch heute wird weltweit über die von ihm erdachte bewusste Anwendung der Einstellwinkeldifferenz gefachsimpelt.</strong><span id="more-33"></span></p>
<p>Otto Lilienthal unternimmt im Jahre 1891 erste Gleitflüge. In der Schweiz wird im Jahre 1901 der Art Aero Club gegründet, der sich ganz dem Modellbau verschrieben hat. Es ist überliefert, dass im Jahre 1903 ein erster Motorflug durch die Gebrüder Wright erfolgt ist. Nach der Gründung der Ferderation Aeronautique im Jahre 1905 führt der Schweizer Arthur Utz im Jahre 1910 die ersten Flugmodellbaukurse durch.</p>
<h2>Die Schweiz als Vorreiter im Modellbau</h2>
<p>1928 finden sogar schon Messen für Flugmodelle sowie jährliche Wettbewerbe für Flugsegelmodelle statt. Noch vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1939 flog Igor Sikorskys das erste Hubschrauber Flugmodell. Inzwischen gibt es in der Schweiz 50 Modellfluggruppen mit über 1000 Mitgliedern, noch während des zweiten Weltkrieges kam es zu einer Expansion und es wurden immer noch mehr Gruppen gegründet. Die Schweiz wird eigentlich bis heute als das Land des Modellbaus angesehen. 1942 wurden hier auch kompassgesteuerte Segelflugmodelle entwickelt, mit denen ganz erstaunliche Leistungen gerade auch im Zielflug vollbracht werden konnten. Aus Kreisen der Modellflieger gehen nach Kriegsende als erstes fliegerische Tätigkeiten nach dem verhängten Flugverbot hervor. 1960 kommt es in der Schweiz zur ersten Flugmodell Akrobatikweltmeisterschaft.</p>
<h2>Modellflug-Versicherung</h2>
<p>Im Jahre 1973 gründeten Hans Diana, Werner Kölliker und Arnold Degen die Modellflug Veteranen Bewegung. Im Verkehrshaus in Luzern in der Schweiz findet im Jahre 1981 der Tag des Modellfluges statt. 1987 wird die Weltmeisterschaft in der Helikopterklasse zum zweiten Mal durchgeführt. 1992 gewinnt Franziska Stoll in Florida in der Raketenklasse S4B den Weltmeistertitel. 1994 wird Werner Kölliker zum Ehrenmitglied des schweizerischen Modellflugverbandes gewählt. Seit 1995 gibt es sogar eine Modellflug Versicherung. Das Versicherungspaket wurde mit der Zeit nach und nach ausgebaut und schützt heute die einzelnen Verbände, Gruppen und Mitglieder bedarfsgerecht und umfassend von der Rechtsschutzversicherung bis zur Haftpflicht.</p>
<h2>Entwicklung des Modellbaus vom Jahr 2000 bis heute</h2>
<p>Im Jahre 2000 gewinnt Urs Leodolter in der F5B Elektroklasse den Weltcup. Im Jahre 2003 gelingt es nach jahrelanger Intervention endlich, die neuen 35 MHz Frequenzen ganz exklusiv für die Modellfliegerei freizugeben. Dies ist wirklich ein Meilenstein in der Geschichte des Modellfluges. Einzige Ausnahme stellt die Doppelnutzung durch das Militär bis zum Jahre 2008 dar. Ebenfalls im Jahre 2003 gewinnt Andreas Lüthi die Europameisterschaft bei den maßstabgetreuen Modellen. Im Jahre 2005 gewinnt er anlässlich der Scale Europameisterschaft in Portugal einmal mehr Gold. Im November 2007 übersteigt die Zahl des schweizerischen Modellflugverbandes erstmals 7000 Mitglieder. 2009 ergeben sich aus der Einführung der neuen 2,4 GHz Frequenzen ganz neue und ungeahnte Möglichkeiten für den Modellflug. Es entsteht auch zusätzliche Sicherheit durch die weitgehende Störfestigkeit der Empfangs-und Sendeanlagen. Am 21. Juli 2010 errang das Schweizer Team F1B, Segelmodelle mit Gummimotor, in der Europameisterschaft Türkei die Silbermedaille im Teamwettkampf hinter Tschechien, dass die Goldmedaille errang. Insgesamt waren 26 Nationen vertreten. Im März 2011 wird Peter Germann zum dritten Präsidenten des schweizerischen Modellflugvereins gewählt.</p>
<p>Bild von Ensuper &#8211; Fotolia</p>
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