Firmengeschichte Märklin
Im Jahre 1859 begann Theodor Friedrich Wilhelm Märklin in einer Fabrik in Göppingen mit dem Bau von Puppenküchen. 22 Jahre später stellten die Söhne des Theodor Märklins in Leipzig auf der Frühjahrsmesse als erstes Unternehmen eine Uhrwerkbahn mit einer achtförmigen Schienenanlage vor. 1895 produzierte Märklin die erste Spielzeugeisenbahn, die mit Elektrizität und mit Dampf fuhr. Die Spur hieß Spur 1 (45mm). So wurde auch die Spur 0 eingeführt.
1900 wurde erstmals ein Musterzimmer für eine Modelleisenbahn eingerichtet. 14 Jahre später wurde dann die Modelleisenbahn zum Selbstbau eingeführt. 1935 wurde eine Tischmodellbahn mit der heut weit verbreitete Spur H0 (16,5 mm- Spurweite) auf den Markt gebracht. 1972 war dann die Einführung der kleinsten elektrischen Eisenbahn der Welt mit einem Maßstab 1:220 (Spurweite 6,5mm). Die Serieneisenbahn nannte sich „Mini-Club“. 1979 wurde ein Prototyp der elektronisch gesteuerten Modellbahnanlage in H0 vorgestellt. 5 Jahre später wurde eine Vorstellung der Modellbahnserie „Märklin Digital“ vorgestellt. Damit konnten Modellzüge und Magnetartikel unabhängig voneinander ohne und mit Computer auf der Anlage gesteuert werden.
1996 hat Märklin auf der Nürnberger Spielwarenmesse das neue C-Gleissystem vorgestellt, was für Kinder und auch für professionelle Anlagenbauer ist.Ein Jahr später hatte die Märklin Holding GmbH die Trix Modelleisenbahn GmbH & Co. Kg übernommen.
Als 2002 der neue Piezo-Motor auf den Markt kam konnten Modelleisenbahnen dich wie die großen Vorbilder bewegen. Dieser Motor brauchte gerade mal 30x10x15 mm Platz.
2003 stellte Märklin auf der Nürnberger Spielwarenmesse eine neue Lichtsignalgeneration vor und überraschte somit viele Besucher. Die acht filigranen Modelle sind sehr vorbildsgetreu. Auch hat Märklin eine Dampflokomotive vorgestellt, die 75cm lang ist und insgesamt 5,5 kg wiegt. Das ist bisher die größte von Märklin gebaute Dampflokomotive. 2004 Begann Märklin eine neue Revolution mit „Märklin Systems“. Es wurde ein neue Maßstäbe im Bereich Funktion, Datenübertragung, Schnelligkeit, Handhabung und Design gesetzt. Es war bereits die 3. Generation im Bereich der digitalen Steuerung. 2005 wurde der wartungsfreie Hochleistungsantrieb C-Sinus weiterentwickelt und ist kompakter geworden. Auch war Märklin wieder auf der Nürnberger Spielwarenmesse anwesend und stellte für Minitrix und Trix ein neues Digitalsteuerungssystem vor. Unter anderem präsentierten sie das neue Trix-C-Gleis vor. Ab dem 1. Juni 2006 gehört Märklin dem Finanzinvestor Kingsbridge mit Hauptsitz in London, da nach 147 Jahren das Familienunternehmen entschlossen hat ihre Anteile zu verkaufen. 2007 übernahm Märklin die Firma Hübner Feinwerktechnik und erweiterte das Spur1-Angebot und wurde zum europaweit umfangreichsten Programm der Traditionsspur.